Ein Frage der Männlichkeiten


Macho, Papa, Superman oder Hausmann... Im Mittelalter war das einfacher: Der Mann war Ritter oder Held. Aber eine Analyse des Nibelungenlieds und der -klage zeigt, dass “Mannsein” auch damals komplexer war.

Nina Holzschuh

Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
(Grönemeyer 1984)

Der deutsche Sänger HERBERT GRÖNEMEYER stellte in seinem Popsong Männer eine Frage, die auch heute noch von hohem Interesse ist. Wann ein Mann als Mann in der Gesellschaft anerkannt wird, und welche Eigenschaften und Merkmale – seien es nun biologische, soziale, kulturelle oder verhaltensbedingte Charakteristika – einen Mann als solchen auszeichnen, ist dabei eine hochumstrittene und brisante Frage. Diese Formulierung von GRÖNEMEYER impliziert bereits, dass ein Mann im Sinne des anatomischen Geschlechts (sex) nicht zwangsläufig auch ein Mann im Sinne des sozialen Geschlechts (gender) sein muss.

Doch nicht nur in der Gegenwart werden die Wesensarten des Geschlechts diskutiert, diese Debatte ist wesentlich älter und kann unter anderem in der mittelhochdeutschen Literatur beobachtet werden. Es finden sich in den Texten Belege für eine Diskussion, was Männer und Frauen im Speziellen ausmacht und worin sich die Geschlechter unterscheiden. Die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“ soll darum an das Nibelungenlied und die Nibelungenklage herangetragen werden.

Von Drachenblut und Liebe

Abbildung 1: Turnierszene aus dem Nibelungenlied.

Das Nibelungenlied ist eine Verbindung zweier Sagenstoffe (Heinzle 2009: 63ff.). Die erste Sage handelt vom Untergang der Burgunden am Hof von König Etzel, die zweite Sage von Siegfried dem Drachentöter, der in Drachenblut badete und so unverwundbar wurde. Lediglich eine kleine Stelle an der Schulter wurde beim Bad von einem Lindenblatt bedeckt und ist deshalb immer noch verwundbar.

Im Nibelungenlied reitet der junge Siegfried aus, um Kriemhild zu werben. Diese ist die Schwester der drei burgundischen Könige Gunther, Gernot und Giselher. Siegfried wird am burgundischen Hof zwar aufgenommen, darf Kriemhild jedoch fast ein Jahr lang nicht sehen. Erst als er im Krieg gegen die Sachsen und Dänen die Burgunden rettet, darf er Kriemhild zum ersten Mal treffen. Gunther und Siegfried vereinbaren, dass Siegfried Gunther bei seiner Werbung um die isländische Königin Brünhild unterstützen wird, im Gegenzug soll er Kriemhild heiraten dürfen. Die Werbung um Brünhild ist jedoch schwierig, da Brünhild unglaubliche Kräfte besitzt und ihr Werber sie in einem Zweikampf besiegen muss. Dieser Sieg gelingt Gunther nur mit der Unterstützung von Siegfried, der unter seinem Tarnmantel Hilfe im Kampf leistet. Die Werbung gelingt und Gunther heiratet Brünhild. In der Brautnacht kann er sie jedoch erneut nicht selbst besiegen und benötigt Siegfrieds Hilfe, um Brünhild zu entjungfern. Durch diese verdeckte Werbungshilfe wird der grundlegende Mechanismus außer Kraft gesetzt, der für Brünhild den stärksten Mann als Ehemann vorsieht (Lienert 2003: 21) Als Kriemhild dann vor dem Wormser Dom behauptet, Siegfried habe Brünhild zuerst entjungfert, droht das Geheimnis um die Brautwerbung aufgedeckt zu werden. Hagen erklärt seinem König Gunther die Brisanz dieser Situation, woraufhin eine List ausgeheckt wird, um Siegfried zu ermorden. Nach dem Tod Siegfrieds trauert Kriemhild bereits einige Jahre lang, als der Hunnenkönig Etzel um sie wirbt. Kriemhild nimmt die Werbung an und heiratet Etzel, da sie in dessen Macht und Reichtum die Möglichkeit erkennt, sich an den Mördern ihres Ehemannes zu rächen. Sie lädt die Burgunden an den Hunnenhof ein, wo sich grausame Kämpfe entfachen, die von Hagen und Kriemhild weiter vorangetrieben werden. Am Ende lässt Kriemhild ihren Bruder Gunther erschlagen und tötet daraufhin eigenhändig Hagen, woraufhin sie selbst von Dietrich von Bern getötet wird. Lediglich Etzel und sein Freund Dietrich überleben die Kämpfe.

Die Nibelungenklage schildert den Neubeginn nach der großen Katastrophe am Hunnenhof. Die Forschung vermutet, dass die etwas christlicher anmutende Klage die große Fassungslosigkeit nach der Katastrophe nicht unbeantwortet lassen wollte und deshalb die Restitution der Ordnung und die Bewältigung der Trauer erzählt (Günzburger 1983: 69f.). In der Klage werden die Toten begraben und die Nachricht von der großen Schlacht an den umliegenden Höfen verbreitet. Es wird erzählt, dass in Worms der Sohn von Gunther und Brünhild zum König gekrönt wird, und so die Trauer überwunden werden kann. Während in Worms also alles wieder in geordnete Bahnen gelenkt wird, kann Etzel jedoch seine Trauer nicht überwinden. Er versinkt in so großer Trauer, dass er regelrecht verrückt wird und nicht mehr fähig ist, sein Königreich zu regieren. Er verschwindet im Dunkel des Vergessens und der Erzähler kann nichts über seinen weiteren Verbleib sagen (Schulze 2007: 345).

Zwei Modelle des Mannes

Für meine Arbeit habe ich ein Modell erstellt, dass es ermöglichen sollte, den Begriff der Männlichkeit binnenzudifferenzieren und so einen fundierten Vergleich zwischen den drei Männerfiguren Siegfried, Gunther und Etzel zu ermöglichen. Dazu habe ich die umfangreiche Forschungsliteratur zum Nibelungenlied und der Klage ausgewertet und jene Begriffe herausgearbeitet, die besonders häufig in Bezug auf den Begriff ‚Männlichkeit‘ verwendet wurden. Da die Begriffe sich nicht immer eindeutig voneinander trennen lassen, habe ich ein Modell aus Kreisstrukturen entworfen, dass die Überlappung zwischen einzelnen Dimensionen der Männlichkeit darstellen kann. Diese Dimensionen sind (i.) Körperlichkeit, (ii.) Herrschaft, (iii.) die Einbindung der Figur in den Personenverband der nibelungischen Welt, (iv.) Ehe und Minne und (v.) Sexualität und Begierde. Je nachdem wie diese Dimensionen bei einzelnen Figuren realisiert werden, können Sie zwei Modellen von Männlichkeit entsprechen, welche die Forschung bereits herausgearbeitet hat. Der höfische Ritter wird charakterisiert durch seine zuht. Für dieses Modell der Männlichkeit ist es bezeichnend, dass reine körperliche Kraft und Stärke durch Gebote des Anstandes und des Maßhaltens diszipliniert werden (Bumke 2008: 423). Beim Held dagegen zählt in erster Linie seine körperliche Überlegenheit, auch Exorbitanz genannt, die ihn einzigartig macht. Durch dieses unkontrollierbare und gewaltvolle Element ist der Held jedoch schwer in einen Personenverband integrierbar (von See 1978:31).

Mit der Anwendung meines Modells auf die Figuren aus dem Nibelungenlied und der Klage soll gezeigt werden, dass Männlichkeit weit mehr ist, als die beiden von der Forschung dargestellten Idealtypen. Zwar werden die Idealtypen des Helden und Ritters im Nibelungenlied stetig aufgegriffen, sie werden jedoch nie in Reinform realisiert.

Abbildung 2: Das von der Autorin entworfene Modell zur Differen- zierung des Begriffs Männlichkeit.

Was für ein Mann ist Siegfried?

An dieser Stelle werde ich die Anwendung des Modells exemplarisch bei Siegfried darstellen. Siegfried wird in das Nibelungenlied als Königssohn eingeführt, ist also adliger Herkunft. Seine Einbindung in den Personenverband ist in erster Linie durch die Familienstruktur, die adlige Abkunft und den elterlichen Hof determiniert. Am Hof in Xanten kommt Siegfried schon als Jugendlichem die Bewunderung durch Andere zu und mit der Schwertleite wird er in die Gemeinschaft der Ritter aufgenommen, die nicht nur eine Kampfgemeinschaft ist, sondern auch ethische Werte beinhaltet. Dadurch wird Siegfried zunächst im höfischen Milieu exponiert. Bei seiner Ankunft am Hof der Burgunden erfährt er jedoch eine zweite Exposition. Diese besteht in einem Bericht Hagens, welcher Siegfrieds Drachenkampf, sein unverwundbar machendes Bad im Drachenblut und die Erlangung des Nibelungenschatzes schildert. Dieser Bericht stellt Siegfrieds heroisches Charisma heraus, dass gegensätzlich zur höfischen Erziehung geschildert wird. In Worms entwickelt sich Siegfrieds Einbindung in den Personenverband zudem ambivalent. Während seine freundschaftliche Verbindung mit Gunther erst die Eheschließung mit Kriemhild ermöglicht, weil er Gunther bei seiner eigenen Werbung um Brünhild hilft, haben andere Männer auch ein destruktives Potential für Siegfried. Dies zeigt sich besonders dann, als er von Hagen ermordet wird.

Immer wieder wird im Nibelungenlied hervorgehoben, Siegfried habe einen ellenthaften muot (21,2) und zeichne sich durch eine besondere lîbes sterke (21,3) und einen [scœnen] […] lîp (22,3) aus. Siegfrieds Körper wird jedoch an zwei Stellen von Frauen verletzt oder bedroht. Als er Gunther im Kampf um Brünhild unter seiner Tarnkappe zur Hilfe kommt, verletzt ihn Brünhild so stark, dass er aus dem Mund zu bluten beginnt. Zudem wird Siegfrieds Ermordung zwar von Hagen – einem Mann – durchgeführt, diese folgt jedoch einer öffentliche Aussage Kriemhilds, Siegfried habe in der Hochzeitsnacht von Gunther und Brünhild die Ehe selbst als Erster an Brünhild vollzogen. Diese Beispiele zeigen an, dass Siegfrieds Lebe in erster Linie von Frauen bedroht wird. Der Aspekt der Herrschaft ist bei Siegfried weniger stark ausgearbeitet. So wird nur eine kurze Episode geschildert, in welcher er den Thron in seiner Heimat besteigt. Diese Herrschaft basiert zum einen auf seiner Rolle als Königssohn, sodass die Herrschaft ein genealogisches Legitimationsmoment besitzt, Siegfried musste seine Eignung zur Herrschaft jedoch erst demonstrieren, indem er bereits als Königssohn ordnungsstiftende Aufgaben im Land übernahm. Auch die Herrschaft im Nibelungenland konnte Siegfried nur erringen, weil er sich im Kampf als der Stärkste und somit Geeignetste herausgestellt hat und das Land erobern konnte.

In seiner Beziehung zu Siegfried greift das Nibelungenlied das beliebte höfische Motiv der Fernminne auf. Siegfried verliebt sich sofort in Kriemhild, als er von deren Schönheit und Tugend erfährt. Auch über Siegfried wird gesagt, dass er küen’ unde guot (230,4) ist, dass also Eigenschaften des Kampfes mit ethischen Idealen verbunden sind, sodass die beiden Liebenden einander entsprechen. Der entsagungsvolle Dienst um Kriemhild zieht sich am Burgundenhof über ein Jahr hin, bis Siegfried seine Dame zum ersten Mal sehen darf. Seine Ehefrau nimmt durch die öffentliche Aussage über die Hochzeitsnacht mit Brünhild maßgeblichen Einfluss auf Siegfrieds Schicksal und dessen Reputation, sodass seine Position im weitgehend männlich dominierten Personenverband von einer Frau abhängig wird. Auch in der Dimension der Sexualität findet sich eine solche Verschränkung der Geschlechter. Sexualität in der Ehe zwischen Gunther und Brünhild ist eigentlich eine Frage zwischen Mann und Frau. Indem Gunther Siegfried jedoch zur Hilfe ruft, um Brünhild in der zweiten Hochzeitsnacht gemeinsam zu überwinden, werden Sexualität und die Vollstreckung der Ehe zu einer Angelegenheit unter Männern.

Die Realisierung der Figur Siegfrieds ist eine Möglichkeit, wie die Dimensionen des Modells mit Inhalten gefüllt werden können. Diese Inhalte unterscheiden sich zwischen den Figuren sehr stark und werden – wie es typisch für das Nibelungenlied ist – nur an sehr wenigen Stellen bewertet. Lediglich an zwei Textstellen finden sich Wertungen, die den jeweils beteiligten Figuren ihre Männlichkeit absprechen. Die erste Textstelle in Aventiure 4 schildert, wie Worms von den Sachsen und Dänen angegriffen wird. Während die Burgunder in größter Sorge darüber sind, ob und wie sie ihr Land verteidigen können, bietet sich Siegfried an, die Verteidigung zu übernehmen. Zu Gunther sagt er, er solle zuhause bei den Frauen bleiben. Im Mittelalter gehörte es zu den Hauptaufgaben eines Landesfürsten, die Integrität seiner Außengrenzen zu gewährleisten. Während Männerrollen sich eher durch Aktivität auszeichneten gehörte es zu den Aufgaben der Damen, sich eher passiv zu verhalten und der Repräsentation des höfischen Glanzes zu dienen. Durch seine Aufforderung, bei den Damen zu bleiben, weist Siegfried seinem Freund Gunther eine klare Aufgabe und Position innerhalb der höfischen Gesellschaft zu. Während er selbst die Aufgaben des Königs übernimmt, wird der eigentliche Herrscher auf den Platz einer Frau verwiesen und so seine Unfähigkeit demonstriert, selbst die bestehende Ordnung aufrechtzuerhalten. Von einer Frage der Ordnung handelt auch die zweite Männlichkeitsnegierung, dieses Mal in der Nibelungenklage. Nach der großen Katastrophe an seinem Hof ist Etzel dermaßen verstört und in Trauer versunken, dass er keinen eigenen Beitrag zur Restitution der Ordnung beitragen kann. Während Dietrich von Bern die Begräbnisse einleitet, trauert Etzel maßlos und ohne Besserung. Während die Welt an den umliegenden Höfen weitergeht, scheint es, als sei die Zeit in Etzelburg stehen geblieben. Nach und nach verlassen die Überlebenden Etzels Hof, während er alleine zurückbleibt und sein Verhalten als unmännlich beschrieben wird. Über das einsame Ende des ehemaligen Königs kann der Erzähler deshalb nur noch mutmaßen; er weiß nicht, ob Etzel aus der Haut gefahren, aufgrund des hohen Alters oder auf sonst eine Art gestorben ist.

Mann ist nicht gleich Mann

Die modellbasierten Analysen Siegfrieds, Gunthers und Etzels haben drei sehr unterschiedliche Entwürfe von Männlichkeit herausarbeiten können, die nur partiell auf die von der Forschung vorgeschlagenen hegemonialen Männlichkeitskonzepte zutreffen. Während Siegfried tatsächlich zwischen Heroik und Ritterschaft oszilliert, können die beiden anderen Figuren eher im höfischen Raum verortet werden. Die Analysen haben gezeigt, dass das Nibelungenlied und die Klage überraschend liberal in Bezug auf die Ausgestaltung der männlichen Rollen sind und eine breite Vielfalt in Bezug auf die Realisierung einzelner Dimensionen zulassen. Es gibt mehr Formen von Männlichkeit als die zwei Ideale des Ritters und Helden, ein Mann kann auch jemand sein, der diesen Rollen nicht entspricht. Die Männlichkeit zeigt Vielfalt und ist nur mit wenigen Einschränkungen darüber verbunden, wann ein Mann kein Mann mehr ist. Männlichkeit wurde nur an insgesamt zwei Textstellen explizit in Frage gestellt. Bei Gunther und Etzel war dies jeweils der Fall, als sie nicht (mehr) zur Etablierung und Aufrechterhaltung einer sozialen Ordnung fähig waren. Das zentrale Moment von Männlichkeit kann daher als die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung oder Konstitution sozialer Ordnungen gesehen werden. Dies ist eine neue Erkenntnis, die durch das Modell ermöglicht wurde. Das Modell hat sich in den Analysen bewährt, da es Detailperspektiven mit figuralen Globalbetrachtungen verbinden kann. Erst durch das Modell wurden die Männlichkeitsnegierungen Gunthers und Etzels vergleichbar. Da sich die Negierung bei Gunther auf die Teilnahme am Krieg bezieht, bei Etzel jedoch auf seine übermäßige Trauer in der Klage, ist ein Vergleich der beiden Textstellen auf den ersten Blick nicht naheliegend.

Das Ergebnis meiner Analysen ist, dass auch im mittelalterlichen Text Männlichkeit bereits ein vielfältiges und diverses Konzept war, das nicht auf einfache Schemata zu reduzieren ist. Die Pluralisierung der Geschlechterentwürfe ist auch in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatte ein so großes Thema, dass ich denke, damit auch einen Beitrag zur Reflexion gegenwärtiger Geschlechterklischees und -Rollen leisten zu können.

Literatur

Primärliteratur

  • Das Nibelungenlied. Nach der Ausgabe von Karl Bartsch. Herausgegeben von Helmut de Boor. 22., revidierte und von Roswitha Wisniewski ergänzte Auflage. Mannheim 1988.
  • Die Nibelungenklage. Mittelhochdeutscher Text nach der Ausgabe von Karl Bartsch. Ein-führung, neuhochdeutsche Übersetzung und Kommentar von Elisabeth Lienert. Paderborn u.a. 2000.
  • Grönemeyer, Herbert: Männer [Songtext]. 1984. Online verfügbar unter: http://www.songtexte.com/songtext/herbert-gronemeyer/manner-3bdcf498.html [zuletzt geprüft am 10.08.2018].

Sekundärliteratur

  • Bumke, Joachim: Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im Hohen Mittelalter. 12. Auflage. München 2008.
  • Günzburger, Angelika: Studien zur Nibelungenklage. Forschungsbericht – Bauform der Klage – Personendar-stellung. Frankfurt a. M./ Berlin/ New York 1983.
  • Heinzle, Joachim: Traditionelles Erzählen. Zur Poetik des ‚Nibelungenliedes‘. Mit einem Exkurs über „Leerstellen“ und „Löcher“. In: Thordis Hennings u.a. (Hg.): Mittelalterliche Poetik in Theorie und Praxis. Festschrift für Fritz Peter Knapp zum 65. Geburtstag. Berlin/ New York 2009, S. 59 – 76, S. 63ff.
  • Lienert, Elisabeth: Geschlecht und Gewalt im ‚Nibelungenlied‘. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132 (2003), S. 3 – 23.
  • Schulze, Ursula: Der weinende König und sein Verschwinden im Dunkel des Vergessens. König Etzel im Nibelungenlied und in der Klage. In: Historisches Museum der Pfalz (Hg.): Attila und die Hunnen. Speyer/ Stuttgart 2007, S. 336 – 345.
  • See, Klaus von: Was ist Heldendichtung? Originalbeitrag 1977. In: Ders. (Hg.): Europäi-sche Heldendichtung. Darmstadt 1978, S. 1 – 38.